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Unser Biosphärentipp

Bunte Farbtupfer beim Frühjahrsspaziergang

Nachdem die Schneeglöckchen schon langsam verblühen, gibt es jetzt viele andere Frühblüher zu entdecken: Da ist z. B. das blaue Leberblümchen am noch lichten Waldboden. Es wächst oft in größeren Gruppen, da es sich selbst aussäen kann. Aber auch Ameisen lieben die leckeren Samenanhängsel und sorgen damit für die Verbreitung.
Überall in Wäldern und auf Wiesen sieht man derzeit auch die weißblühenden Buschwindröschen. Für die gelben Tupfen sorgen die Schlüsselblumen, die gerne von Hummeln besucht werden.
In Laubwäldern wächst das Echte Lungenkraut, dessen Blüten ihre Farbe ändern können! Die jungen nektarreichen Blüten sind rot, nach wenigen Tagen findet der Farbwechsel statt und sie werden blau. Des Rätsels Lösung ist, dass der Blütenfarbstoff bei Änderung des Säuregehalts seine Farbe wechselt.
Leuchtend gelb sind die Blüten des Scharbockskrauts, das bevorzugt an feuchten Stellen wächst. Seine jungen Blätter enthalten sehr viel Vitamin C und wurden früher als Mittel gegen Skorbut verwendet. Daher kommt auch sein Name: aus Skorbut wurde Scharbock.

In diesem Sinne: Genießen Sie die erwachende Natur und passen Sie auf sich auf!




Visitenkarten als Microformate

Rolf Gerlach
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