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ELENA



Diese Postkarte zum Projekt ELENA können Sie hier direkt als PDF herunterladen oder hier bestellen.

 

 

 

 

 

Ökologisch wertvoll und sozio-ökonomisch wichtig: Streuobstwiesen

EuRegio Wiesenmeisterschaft 2014

 

 

 

 

 

 

 

Geopark Eichelgarten

Pidinger Bienenweg

Marzoller Au

                            

 

Haarmoos
Haarmoos
Waldlehrpfad Freidling

Beendete Projekte

Projekt ELENA

Unter der Leitung der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL), sowie Partnern aus Ungarn, Rumänien und Georgien arbeitete die Biosphärenregion BGL 2015-2016 am Projekt ELENA (Experiential Learning and Education for Nature Awareness) mit. Die fachlichen und pädagogischen Ansätze wurden von der ANL bereits im bayerischen Modellprojekt `Tiere Live´ in der Praxis erprobt: Hierbei werden lebende Tiere im Unterricht eingesetzt und durch Schüler eigenverantwortlich mitbetreut. Durch den direkten Kontakt mit lebenden Tieren können Schüler begeistert werden und lernen Verantwortung zu übernehmen.
Die Biosphärenregion entwickelte unter anderem neue Aktionen zur Tiergruppe `Bienen´. Das  aus dem Projekt entstandene Lehrmaterial finden Sie hier.

Kontakt: Elisabeth Brandstetter
             08654/30946-18
             elisabeth.brandstetter@reg-ob.bayern.de

Mehr Infos zum Projekt unter www.elena-project.eu oder in der ELENA-Broschüre

Biosphären-Obstbaumaktion

Der Trägerverein der Biosphärenregion Berchtesgadener Land e.V. wiederholt aufgrund des großen Erfolgs und der positiven Resonanz seine Biosphären-Obstbaumaktion. Mithilfe der staatlichen LNPR-Förderung werden Interessenten Bäume und Pflanzmaterial zur Verfügung gestellt, um im Außenbereich das Kulturlandschaftselement „Streuobstwiese“ wieder zu etablieren.

Interessenten können sich an Markus Putzhammer, den Kreisfachberater für Gartenbau und Landschaftspflege im Landratsamt Berchtesgadener Land, wenden, wenn sie folgende Kriterien erfüllen und Bedingungen akzeptieren:

- die Pflanzfläche muss im Außenbereich liegen (Ausnahme: bilden dorfbildprägende große Obstwiesen) und darf nicht gartenartig genutzte oder eingezäunt sein (Ausnahme : ortsübliche landwirtschaftliche Weidezäune)

- Förderfähig sind nur standortgerechte, traditionelle, wenn möglich regionale Hochstamm-Obstbäume der Arten Apfel, Birne, Zwetschge, Süßkirsche, Sauerkirsche und Walnuss

- der Abstand zwischen den Bäumen muss ausreichend groß sein (Apfel-, Birn-, Kirschbaum: 10-12m; Zwetschge: 6- 8m; Walnuss: 15m)

- es werden erst Pflanzungen ab 5 Bäumen gefördert;

- die Obstbaumpflanzung muss naturschutzfachlich sinnvoll sein (keine staunassen/ moorigen Böden oder Kaltluftlagen)

- die Pflanzarbeit und spätere Pflege obliegt eigenverantwortlich dem jeweiligen Grundstückseigentümer bzw. –pächter; die Pflanzung muss in einem Drahtkorb erfolgen und gegen Wildverbiss geschützt werden.

- die Maßnahme muss freiwillig sein, eine Pflanzverpflichtung (z.B. Ausgleichsmaßnahme im Rahmen eines Bauvorhabens) darf nicht bestehen; der Grundstückseigentümer muss eine Einverständniserklärung unterschreiben;

- es besteht eine Zweckbindungsfrist von 5 Jahren, in denen für eine dauerhafte Erhaltung der Obstbäume zu sorgen ist und ausgefallene Bäume nach zu pflanzen sind;

- während der Zweckbindungsfrist ist eine anderweitige Förderung (z.B. durch Agrarumweltprogramme) nicht möglich

Obstbaumwiesen waren schon immer ein Teil unserer Kulturlandschaft. In den letzten Jahrzehnten sind aber viele Bäume aus dem Landschaftsbild verschwunden. Die Aktion soll dazu beitragen, dass bestehende Obstwiesen ergänzt oder aufgefrischt werden. Auch die Anlage neuer Obstbaumwiesen ist möglich.

Das Berchtesgadener Land wurde von der UNESCO aufgrund seiner besonderen Kulturlandschaft offiziell als Biosphärenregion anerkannt und in das Weltnetz der "Modellregionen für nachhaltige Entwicklung" aufgenommen. Das Prädikat „UNESCO-Biosphärenregion“ ist Auszeichnung und Auftrag zugleich. Es gilt für uns, unser einzigartige Natur- und Kulturerbe durch vorbildliche Wirtschafts- und Lebensweise künftigen Generationen zu erhalten.

Obstbäume passen ideal zu den Zielen der UNESCO, da diese ökologisch höchst wertvollen Lebensräume durch Obst und auch Honig einen wirtschaftlichen Aspekt besitzen. Darüber hinaus prägen sie das Orts- und Landschaftsbild und tragen als traditioneller Landschaftsbestandteil zur Wahrung der regionalen Identität bei.

Anmeldeschluss: September 2016

Ausgabe der Obstbäume: Frühjahr 2017

EuRegio-Wiesenmeisterschaft 2014

Almen zählen zu den wertvollsten Natur- und Kulturgütern, die in unserer Heimat zu finden sind. Sie sind reich an Tier- und Pflanzenarten und bieten die Grundlage für die Produktion hochwertiger Lebensmittel. Ihre Bewirtschaftung ist oft mühsam und erfordert viel persönlichen Einsatz. Allen Almbäuerinnen und Almbauern, die mit ihrer Arbeit diesen Natur- und Kulturschatz erhalten, ist dieser Wettbewerb gewidmet.

Erstmals wird die Salzburger Wiesenmeisterschaft auf die EuRegio-Region Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein ausgeweitet. Der Schwerpunkt liegt 2014 auf den Almen: Gesucht werden die schönsten und artenreichsten Almen.

Durchgeführt wird die EuRegio-Wiesenmeisterschaft von der Naturschutzabteilung des Landes Salzburg, der Bayerischen Akademie für Naturschutz- und Landschaftspflege (ANL) und der Biosphärenregion Berchtesgadener Land. Die Schirmherrschaft haben die Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Astrid Rösler und der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Marcel Huber. Wir freuen uns über die Unterstützung durch die Milchwerke Berchtesgadener Land und die Bürgerstiftung Berchtesgadener Land.

Für weitere Informationen zur EuRegio-Wiesenmeisterschaft 2014 klicken Sie hier.

Geopark Eichelgarten in Teisendorf

Der Geopark Eichelgarten in Teisendorf präsentiert zahlreiche Beispiele für die Vielfalt alpinier Gesteinsarten anhand der Findlingsblöcke, die in der Teisendorfer Region gefunden wurden. Acht Informationstafeln berichten Wissenswertes, das sich aus dem Vorkommen der Findlinge rund um Teisendorf ableiten lässt. Der Geopark ist eine Freiluftanlage, deren Exponate zum Betrachten, Verweilen und Begreifen einladen. Hier kann man hautnah Wissenswertes über den Formenschatz und Aufbau alpiner Gesteine aus dem Einzugsbereich von Salzach und Saalach erfahren. Beispiele handwerklicher Erzeugnisse aus heimischen Sandsteinen bezeugen die Nutzung natürlicher Werkstoffe. Der Eintritt ist frei.

Pidinger Bienenweg eröffnet

Am 21.06. wurde der Pidinger Bienenweg auf dem Högl feierlich eröffnet. Das Projekt wurde von der Biosphärenregion Berchtesgadener Land und Leader finanziell gefördert.

Informationstafeln geben auf dem Weg wissenswerte Einblicke in die Welt der Bienen, Hummeln & Co. Zentrum des Bienenwegs bildet der Sonnenalmgarten, in dem ein Bienenhaus errichtet wurde. Bei einem Spaziergang durch den Garten lassen sich unterschiedlichste Arten an Kräutern, Blühpflanzen, Gemüse und Obstbäumen entdecken die allesamt mit kleinen Namensschildern versehen sind.

NaturErleben Marzoller Au

Wie viele Alpenflüsse hat sich auch die Saalach infolge des bereits früh erfolgten Gewässerausbaus im Bereich Bad Reichenhall stark eingetieft. Eine regelmäßige Überflutung der Auwälder fand kaum mehr statt, auentypische Lebensräume verschwanden allmählich. In den 1980er Jahren wurden durch Umleitung und Anstau von zufließenden Bächen neue überstaute Auwaldbereiche geschaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entstand ein Mosaik von Wäldern und Feuchtbiotopen und ein beliebtes Naherholungsgebiet. Drei Naturerlebnisstationen hat die Stadt Bad Reichenhall mit Unterstützung durch die Biosphärenregion und den Forstbetrieb im Rahmen eines LEADER-Projektes unter Wahrung der Schutzerfordernisse im NATURA 2000-Gebiet errichtet. Am 15.9.2010 wurde der Naturerlebnisweg eröffnet, lesen Sie hierzu den Beitrag auf BGLand24.de

Projektzeitraum 2008 - 2010

Besucherlenkung und -information im Haarmoos

Das Haarmoos zwischen Laufen und Saaldorf ist das wertvollste Wiesenbrütergebiet in Südostbayern. Seit vielen Jahren engagieren sich die Naturschutzverbände insbesondere durch Flächenankäufe im Gebiet. Für den Schutz der wiesenbrütenden Vogelarten wie Großer Brachvogel, Bekassine, Braunkehlchen und Wiesenpieper ist eine regelmäßige extensive Mahdnutzung erforderlich. Das Haarmoos wird durch ortsansässige Landwirte gepflegt und ist ein Schwerpunkt des Einsatzes von Förderprogrammen des Naturschutzes im Landkreis. Im Herbst 2009 begann die Umsetzung eines von der Biosphärenregion beauftragten Informations- und Lenkungskonzeptes. Dank finanzieller Unterstützung durch die Biosphärenregion und aus dem EU-Programm LEADER konnte das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 200.000 € von den beiden Trägerkommunen Saaldorf-Surheim und Laufen gestemmt werden. Am 29.3.2011 wurden zwei Infohütten und eine Aussichtsplattform außerhalb der sensiblen Brutgebiete der Öffentlicheit übergeben. Allen, die an der Realisierung der Einrichtungen mitgewirkt haben, sei herzlich gedankt.

  

Waldlehrpfad Freidling

Der Markt Teisendorf hat nach der Aufnahme in die Biosphärenregion 2010 am 22. Mai 2011 sein erstes Biosphärenprojekt der Öffentlichkeit übergeben. Konzipiert von der Biosphärenverwaltung und errichtet vom Brauchtumsverein Freidling, erfährt der Besucher an 15 Stationen Interessantes über Pflanzen und Tiere des Waldes und die geologischen Besonderheiten im Waldgebiet "Stecher" zwischen Oberteisendorf und Freidling. Tierfiguren aus Holz, die von Schülern der Schnitzschule Berchtesgaden geschaffen wurden, bereichern den Lehrpfad. Das projektbegleitende Faltblatt können Sie hier herunterladen.



Visitenkarten als Microformate

Rolf Gerlach
UNESCO Biosphärenreservat Berchtesgaden
Rolf.Gerlach@reg-ob.bayern.de
Salzburger Str. 64
83435 Bad Reichenhall, Bayern, Germany
+49.8651/773-540
+49.8651/773-111