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Unser Biosphärentipp

Wenn`s in die Schwammerl geht…

Maronenröhrling

Langsam herbstelt’s und die Schwammerl-Zeit ist da! Jetzt im September beginnt es in unseren Wäldern zu sprießen. Dank feuchtem Sommer und den aktuell doch recht warmen Temperaturen ist eine gute Schwammerl-Saison zu erwarten. Die perfekte Gelegenheit für einen Streifzug durch den Wald! Ob Maroni, Steinpilz, Pfifferling oder „Jägerhax“ – in unseren heimischen Wäldern finden sich viele köstliche Speisepilze.

So schön es ist durch den Wald zu streifen und nach Pilzen zu suchen – ein paar Regeln sollte man dabei aber immer beachten: Zum einen ist gerade der Herbst die Zeit, in der sich viele Wildtiere auf den Winter vorbereiten und ihre Fettreserven aufbauen. Daher sollte man immer darauf achten, dichtes Unterholz und Wildruhezonen zu meiden. Zum anderen sollte man im Sinne der Nachhaltigkeit auch immer nur so viele Pilze sammeln, wie man auch verwerten kann. Am besten werden die Pilze mit einem Messer dicht über dem Boden abgeschnitten und nicht herausgedreht, so dass das unterirdisch wachsende Pilzgeflecht nicht geschädigt wird. Bei großen Pilz-Ansammlungen bitte unbedingt darauf achten, nicht immer alles abzuernten, denn auch den Tieren schmeckt’s und die jungen und kleinen Exemplare haben so noch etwas Zeit zu wachsen und ihre Sporen zu verteilen. So sind Pilze ein unverzichtbarer Bestandteil im Ökosystem Wald und sind vor allem für die Zersetzung und Aufarbeitung von organischem Material zuständig.

Unter unseren heimischen Pilzen sind aber auch einige ungenießbare oder gar giftige Arten, also Obacht bei der Auswahl für den Schwammerlkorb! Ein Bestimmungsbuch oder auch eine App sind hilfreich beim Schwammerl suchen und gehören deswegen zur Standardausstattung, unerfahrenen Sammlern hilft auch gerne der örtliche Pilzberater. Weitere Informationen gibt es unter www.pilze-bayern.de.




Visitenkarten als Microformate

Rolf Gerlach
UNESCO Biosphärenreservat Berchtesgaden
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